Medienkonsum steuern
von Kindern und Jugendlichen: Vortrag Mittwoch 19:00 Uhr in der Aula mit Sonja Krümmel

Die Marienhöhe - meine Schule

Menschen prägen mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Engagement eine Schule. Sie können Schule zu einem Ort machen, an dem mit Freude gearbeitet und gelernt wird. Fast 100 Personen üben ihren Beruf am Schulzentrum Marienhöhe in verschiedenen Bereichen aus.

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Unterricht
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Mensa
Betriebstechnik
Gäste und Tagungen

Jeder und jede ist wichtig. Einige von ihnen berichten hier, warum sie gerne auf der Marienhöhe tätig sind.

Stefanie Noack-Bürger

Ich bin seit 25 Jahren Lehrerin für Biologie und Geschichte auf der Marienhöhe und  gehe jeden Morgen gerne zur Schule. Als Biologin finde ich es toll, dass die Schule zwischen Wald und Wiesen liegt und unseren Schülern eine Erfahrung mit der Natur schenkt.

Besonders schätze ich die kleinen Klassen. Dies gibt mir die Möglichkeit, mich persönlich um meine Schüler zu kümmern.  Je mehr ich die Schülerinnen und Schüler kenne, desto besser kann ich meinen Unterricht gestalten. Durch eine gute Beziehung kann ich den jungen Menschen nicht nur den Schulstoff vermitteln, sondern ihnen als Mensch mit meinen christlichen Werten begegnen. Ich kann ihnen zeigen, dass sich ein Leben mit Christus lohnt.

Durch mein Engagement als Redakteurin der Schulzeitung MAZ erlebe ich, wie viele engagierte Leute, Erwachsene und Schüler, wir an der Schule haben, dass so viele unterschiedliche Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten und wir zeigen können, dass die Marienhöhe eine lebens- und liebenswerte Schule ist.

Ich schätze es sehr, dass alle Kollegen und Mitarbeiter sich für ein gelingendes Miteinander einsetzen und Konkurrenz keine Rolle spielt. Wir versuchen gemeinsam, die uns anvertrauten Schüler so zu erziehen und zu bilden, dass sie diese Schule als wohlwollenden Ort erleben, sie gerne zur Schule gehen und Freude am Lernen haben.

Charlotte Freund

Ich bin seit 2011 auf der Marienhöhe als Lehrerin für Geschichte und Politik und Wirtschaft tätig. Neben der schönen Lage der Schule, sind es vor allem die Kolleginnen und Kollegen und die Schülerinnen und Schüler, die mein Arbeitsleben bereichern.

Es macht Spaß, im ständigen Austausch mit den verschiedensten Menschen zu sein. So bin ich nicht nur Lehrende, sondern lerne auch jeden Tag selbst dazu. Ich mache viele, doch zumeist positive Erfahrungen und kann mein Wissen auf angenehme und schöne Weise weitergeben.

Christiane Fluellen

Auf der Marienhöhe zu unterrichten bedeutet für mich, dass ich dem Ort etwas „zurückgeben“ kann, an dem ich selbst einmal Abitur gemacht habe. Hier hat man viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Ich kann nicht nur Vorschläge machen, sondern bei der Umsetzung solcher Vorschläge auch „live“ dabei sein und mitarbeiten. Diese Offenheit für Mitgestaltung empfinde ich als sehr schön.

Ich interessiere mich besonders für Medien im Unterricht und arbeite gerne mit Hilfe der interaktiven Whiteboards. Ich nutze ein elektronisches Abstimmungssystem, um Schülerfeedback einholen zu können.

Ich liebe das Lehrerraum-Prinzip (die Schüler kommen zu mir in meinen Raum), das auf der Marienhöhe ab der 6. Klasse praktiziert wird. Ich statte meinen Raum so aus, dass es sich leichter und auch nachhaltiger lernt.

Roland Paeske

Das Schulzentrum Marienhöhe ist für mich zu einem Stück Heimat geworden: eine unvergessliche Schulzeit mit anschließendem ertragreichen Theologiestudium; meine Frau, die ich in dieser Zeit kennenlernte; eine gute Schule für meinen Sohn; meine besten Freunde, mit denen ich heute als Kollegen zusammenarbeiten darf; mein Lehrerberuf, der mir großen Spaß macht; Menschen, dir mir mit Hingabe den Glauben an Gott authentisch vermittelt haben. Seit 22 Jahren unterrichte ich auf der Marienhöhe die Fächer Politik und Wirtschaft (PoWi), Geschichte und Religion.  Ich freue mich, auf diese Weise die Schule mit prägen zu dürfen, der ich so viel verdanke.

Ein weiterer Pluspunkt der Marienhöhe, den ich sehr schätze: Sie bietet ihren Lehrern Freiheit und große Spielräume, ein eigenes Profil zu gewinnen. Ich konnte z.B. mein Fach Politik-Wirtschaft mit der Energieagentur Marienhöhe und einem speziellen Exkursionsprogramm weiter entwickeln. Durch den Wahlpflichtunterricht Windsurfen und Surf-Freizeiten kann ich mein Hobby zum Beruf machen und Schüler für diesen faszinierenden Sport begeistern. Die Marienhöhe ist wirklich „mehr als eine Schule“. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Michael Helt

Als ich 2006 nach dem Referendariat auf die Marienhöhe kam, war ich als erstes von der Offenheit, die mir von meinen Kollegen entgegengebracht wurde, und deren Unterstützung im Schulalltag beeindruckt. Man wird sehr schnell in ein soziales Netz aufgenommen und bekommt die Möglichkeit, das Profil der Schule mitzugestalten. Das konnte ich nicht nur in meinen Fächern Deutsch und Musik erfahren, sondern mich auch unproblematisch in Darstellendem Spiel integrieren.

Diese Flexibilität wirkt sich auch in der Arbeit mit meinen Schülern aus. Durch geringere Klassengrößen kann ich meine Schüler besser kennenlernen und den Unterricht auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten ausrichten. Gerade in Musik mache ich die Erfahrung, dass ich jedes Jahr durch die Interessen der Schüler neue Schwerpunkte setzen kann und gleichzeitig auch meinen eigenen Horizont erweitere. Besonders ist natürlich in dieser Hinsicht, dass wir unkompliziert mit Materialien und Medien - Smartboards, Keyboards, Technik für die Bandarbeit - ausgestattet werden.

Elke Rautenberg

Ich arbeite seit 23 Jahren auf der Marienhöhe, unterrichte Biologie, Erdkunde und Deutsch. Diese Kombination prädestiniert zur Klassenleitung, da ich durch die Vielfalt der Fächer und die breite Präsenz die Schüler in all ihren Eigenschaften und Fähigkeiten kennen lernen kann. Die Chance für eine gute Klassengemeinschaft und faire Bewertung stehen damit sehr gut. Dies wissen die Schüler und deren Eltern zu schätzen.

Die Atmosphäre an unserer Schule ist durch die kleinen Klassen und die Vertrautheit der Lehrer untereinander offen und oft fast familiär. Schüler, die von anderen Schulen zu uns kommen, fügen sich mit Freuden in das soziale Netz und entwickeln sich auch leistungsmäßig erfreulich. Schüler verlieren ihre Schulangst, und falls es doch einmal Probleme geben sollte, kann ich durch die Nähe zu den Schülern viel erreichen. So macht pädagogisches Arbeiten sehr viel Freude.

Ein anderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Fach Erdkunde, denn ich unterrichte seit 11 Jahren Erdkunde in der Oberstufe, was nur wenige Gymnasien anbieten. Schüler, die dieses interessante Fach wählen, erzielen beeindruckende Erfolge in den Abiturprüfungen.

Mich freut das große Engagement vieler Kollegen auf der Marienhöhe, das außerordentliche Angebote wie zum Beispiel G8/G9/Realschule ermöglicht. So kommen wir den Schülern mit ihren ganz unterschiedlichen Veranlagungen und Leistungsphasen mit größtmöglicher Flexibilität entgegen. Welche Schule kann das von sich schon behaupten?

Die Lage der Schule oben auf dem Berg im Grünen mit einem wunderbaren Campus trägt sicherlich dazu bei, sich auf der Marienhöhe wohl zu fühlen. Hinzu kommen die modern ausgestatteten Unterrichtsgebäude, die sich sicherlich wertschätzend auf die Lernenden auswirken. Ich freue mich auf noch viele sinnvolle und erfüllende Jahre an dieser Schule.