Medienkonsum steuern
von Kindern und Jugendlichen: Vortrag Mittwoch 19:00 Uhr in der Aula mit Sonja Krümmel

Deutsch-Förderung

Karin Löbermann-Dahlitz
Martina Zeidler-Krist

Die Förderung von Kindern mit Legasthenie oder Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) hat auf der Marienhöhe eine lange Tradition.
Seit 2011/12 ist Frau Dipl.-Psych. Karin Löbermann-Dahlitz unsere Expertin im Bereich LRS und Ansprechperson für Eltern wie Kollegen (k.loebermann-dahlitz@marienhoehe.de). Unterstützt wird sie von unserer erfahrenen Lehrerin Martina Zeidler-Krist.

Seit dem Schuljahr 2012/13 wird das von der Uni Münster begleitete Konzept des Lernservers auf der Marienhöhe implementiert (www.lernserver.de). Es hat zum Ziel, Lehrkräfte, Eltern und Schüler effektiv beim Schriftspracherwerb zu unterstützen und gemeinsam Wege durch den "Rechtschreibdschungel" zu finden und zu gehen.

Am Schulzentrum Marienhöhe gilt seit dem Schuljahr 2012/13 folgender Verlauf:
Alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen (Realschule und Gymnasium) durchlaufen zu Beginn des Schuljahres die "Münsteraner Rechtschreibanalyse" (MRA). Die MRA wird im Klassenverband anhand eines Lückentext-Diktates von der LRS-Fachkraft durchgeführt, in die Lernserver-Datenbank eingegeben und dort ausgewertet. Die Lernserver-Förderdiagnostik bietet eine differenzierte Diagnostik für jeden einzelnen Schüler, die mit der Klassen- bzw. Deutschlehrkraft besprochen wird. Außerdem erstellt der Lernserver Themenlisten und Fördermaterialien, die genau auf das jeweilige Leistungsprofil ausgerichtet sind. Mit diesen individualisierten Materialien wird in allen D-LRS-Fördergruppen auf der Marienhöhe gearbeitet.

Für die Klassen 5 bis 7 bietet das Schulzentrum Marienhöhe Deutsch-LRS-Förderunterricht (2 Unterrichtsstunden pro Woche) in Jahrgangs-Gruppen an. Die begrenzten Plätze für die Förderung werden zunächst für Schülerin und Schüler mit einer LRS-Anerkennung zur Verfügung gestellt, erst danach werden weitere förderungsbedürftige und lernwillige SuS berücksichtigt. Die Gruppen werden zu Beginn jedes Schuljahres in Absprache mit den LRS-Fachkräften gebildet.

Die Deutsch-Förderung wird auf der Marienhöhe kostenlos angeboten, lediglich die Materialkosten von ca. 65,00 € pro Schuljahr werden in Rechnung gestellt. Da die tatsächlichen Kosten (Personal- und Betriebskosten) wesentlich höher sind, bitten wir als Schule die Eltern um eine zusätzliche Spende für die LRS-Förderung, wenn es ihnen möglich ist. Eine Zuwendungsbestätigung wird dann ausgestellt und zugesandt. Wenn eine außerschulische LRS-Förderung besucht und nachgewiesen wird, entfällt die Teilnahme an der Marienhöher Deutsch-LRS-Förderung.

Für die 8. und 9. Klasse ist eine außerschulische LRS-Förderung von Elternseite, die von den Schülern regelmäßig in Anspruch genommen wird, sinnvoll. 

Über die LRS-Anerkennung entscheiden wie bisher auch (siehe Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses vom 19.08.2011) die Klassenkonferenzen der Marienhöhe per Beschluss. Über die Beschlüsse zur LRS-Anerkennung werden die Eltern informiert. Sie sind Teil des Förderplans und dokumentieren entsprechend der Verordnung die durchgängige Förderung.

Oberstufenschüler können bei Eintritt in die Oberstufe über den Tutor eine LRS-Anerkennung beantragen (Nachteilsausgleich oder Notenschutz). Die Schule leitet diesen Antrag an das staatliche Schulamt weiter. Dieses entscheidet über den Antrag.

FÖRDERKONZEPT